Hier möchte ich mich vorstellen, und zwar mit allem, was mich ausmacht und genauso wie ich bin. Mit allen Facetten und Schrulligkeiten, die ich zu bieten habe.


ÜBER MICH (PERSÖNLICH)

Geboren wurde ich 1980 in Hannover, aufgewachsen bin ich jedoch in Linsburg – und diesem Ort fühle ich mich bis heute eng verbunden. Viele Jahre meines Lebens habe ich dort verbracht, und meine Familie lebt noch immer in der Siedlung am Weißen Berg: meine Mutter, meine Tante, mein Bruder mit seiner Familie. Diese familiären Wurzeln prägen meine enge Beziehung zu Linsburg bis heute.

Meine Schulzeit begann an der Grundschule in Husum, in deren Kirchengemeinde ich später auch konfirmiert wurde. Anschließend besuchte ich in Nienburg die Albert-Schweitzer-Schule, an der ich mein Abitur abgelegt habe.

Schon als Kind bin ich in Linsburg zum Tischtennis gekommen. Mit sechs Jahren haben mich mein Patenonkel und meine Großcousine erstmals mit in die Halle genommen – seitdem hat mich dieser Sport nicht mehr losgelassen. Mein Weg führte mich durch viele Spielklassen, von der ersten Kreisklasse bis in die zweite Bezirksklasse. Heute spiele ich in der zweiten Mannschaft in der ersten Kreisklasse. Der Sport und das Vereinsleben haben mich über viele Jahre begleitet und geprägt.

Auch darüber hinaus war ich als Jugendlicher in Linsburg aktiv. Eine Zeit lang gehörte ich zur Niedersächsischen Waldjugend, als es dort noch eine Gruppe gab. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir, wie wir gemeinsam im Grinderwald eine Buchenschonung angelegt haben – ein Erlebnis, das mir bis heute zeigt, wie viel man gemeinsam erreichen kann.

ÜBER MICH (DIENSTLICH)

Mein Name ist Cord Steinbrecher. Am Wahltag werde ich 46 Jahre alt sein. Im Jahr 2025 habe ich mein 25-jähriges Dienstjubiläum in der kommunalen Verwaltung gefeiert. Meine berufliche Laufbahn ist vollständig in der öffentlichen Verwaltung verwurzelt – fachlich und menschlich.

Nach meinem dualen Studium zum Diplom-Verwaltungswirt (FH) habe ich den Systemwechsel von der Sozialhilfe zum Arbeitslosengeld II aktiv begleitet und mehrere Jahre im Jobcenter gearbeitet, zunächst in Rehburg-Loccum, später in Nienburg. Diese Zeit hat meinen Blick für soziale Realitäten, für unterschiedliche Lebenslagen und für die Bedeutung einer verlässlichen, erreichbaren Verwaltung geprägt.

Anschließend war ich über fünfeinhalb Jahre für die Pflegesatzverhandlungen im gesamten Landkreis zuständig und habe diese mit stationären Pflegeeinrichtungen, ambulanten Diensten und Tagespflegen geführt. Dabei ging es täglich um den Ausgleich zwischen wirtschaftlicher TragfähigkeitQualität der Versorgung und gesellschaftlicher Verantwortung.

Seit 2015 arbeite ich im Büro des Landrates, seit zehn Jahren als Büroleiter des Landrates und Pressesprecher der Kreisverwaltung. Gemeinsam mit meinem Team verantworte ich die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, die digitalen Kommunikationskanäle, das Corporate Design sowie die Betreuung der politischen Gremien bis hin zum Kreistag und Kreisausschuss.

Ich arbeite täglich an der Schnittstelle von Verwaltung, Politik, Öffentlichkeit und Medien und kenne Entscheidungsprozesse, Konflikte und Abwägungen aus nächster Nähe. Ich bin innerhalb der Verwaltung, in der Politik und zur regionalen Presse gut vernetzt. Ich arbeite ruhig, strukturiert und lösungsorientiert, auch wenn Themen kritisch oder konfliktbeladen sind. Verantwortung übernehmen, Entscheidungen treffen und sie verständlich erklären, gehört für mich zum Selbstverständnis von Führung.

Mit 25 Jahren Erfahrung in unterschiedlichen Bereichen der Kommunalverwaltung, davon viele Jahre in leitender Funktion, halte ich mich fachlich, organisatorisch und persönlich für sehr gut geeignet, das Amt des Samtgemeindebürgermeisters zu übernehmen. Ich kandidiere aus Überzeugung, weil ich Verwaltung gestalten möchte – verlässlich, transparent und nah an den Menschen.

Ich kandidiere als unabhängiger und überparteilicher Kandidat. Mir geht es um die Themen vor Ort – um das, was unsere Samtgemeinde im Alltag bewegt. Auf kommunaler Ebene sind Parteiprogramme aus meiner Sicht häufig nachrangig gegenüber pragmatischen Lösungen, guter Verwaltung und verlässlicher Zusammenarbeit. Ich möchte Entscheidungen so treffen, dass sie verständlich, tragfähig und für die Menschen vor Ort sinnvoll sind – ohne Bindung an parteipolitische Vorgaben.

EHRENAMT

Ehrenamtliches Engagement ist für mich keine Worthülse.
Ich engagiere mich seit rund 30 Jahren ehrenamtlich, vor allem in meiner Heimatgemeinde Linsburg. Der SV Linsburg, den ich seit zwei Jahren als 1. Vorsitzender leiten darf, ist dabei meine Herzensangelegenheit. Gute Sportangebote im Dorf vorzuhalten, Gemeinschaft zu stiften und Zusammenhalt zu stärken – genau dafür sind Sportvereine da.

Viele Jahre habe ich mich insbesondere in der Tischtennis-Sparte engagiert. Von 2006 bis 2024 war ich durchgehend Spartenleiter der Tischtennisabteilung des SV Linsburg. In dieser Zeit ging es mir immer darum, den Spielbetrieb zu organisieren, Menschen für den Sport zu begeistern und das Vereinsleben aktiv mitzugestalten.

Während der Planungsphase des Dorfladens in Linsburg habe ich in der Arbeitsgruppe „Marketing“ mitgewirkt. Dieses Projekt zum Gelingen zu bringen, war für unseren Ort ein Glücksfall – und ohne das Engagement vieler Ehrenamtlicher kaum denkbar.

Seit 2020 bin ich im sportlichen Bereich außerdem Beauftragter für das Schiedsrichterwesen und WO-Coach im Tischtennis-Kreisverband Nienburg. Dabei unterstütze ich Vereine bei Regel- und Organisationsfragen und begleite Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter in ihrer Tätigkeit.

Was mein Engagement dabei prägt: Ich habe selten die Rolle des reinen Beobachters. Wenn ich mich einbringe, packe ich in der Regel auch aktiv mit an und übernehme Verantwortung. Genau darin sehe ich den Kern ehrenamtlicher Arbeit – gemeinsam etwas auf den Weg zu bringen und umzusetzen.

POLITIK

Politisches Engagement bedeutet für mich Verantwortung für das Gemeinwesen zu übernehmen.

Fast 25 Jahre lang war ich Mitglied der Christlich-Demokratischen Union Deutschlands (CDU). Einige Jahre durfte ich zudem den Ortsverband in Linsburg leiten. Von 2006 bis 2014 gehörte ich dem Rat der Gemeinde Linsburg an.

Schon damals war mir wichtig, dass Parteipolitik auf der untersten kommunalen Ebene keine zentrale Rolle spielen sollte. In den Gemeinden geht es nicht um Parteiprogramme, sondern darum, gemeinsam gute Lösungen für den Ort zu finden. Auch wenn Meinungen unterschiedlich sein können, sollte am Ende immer das gemeinsame Ziel im Mittelpunkt stehen.

Entsprechend habe ich meine Arbeit im Gemeinderat verstanden: im Austausch mit den anderen Fraktionen nach tragfähigen Lösungen suchen, Argumente abwägen und Verantwortung für Entscheidungen übernehmen. Dieses konstruktive Miteinander habe ich immer als große Stärke der Kommunalpolitik erlebt.

Heute bin ich kein Mitglied mehr der CDU. Mir ist wichtig zu betonen, dass ich mich politisch weiterhin mit Überzeugung für unsere Gemeinden engagieren möchte – unabhängig und offen für die Zusammenarbeit mit allen demokratischen Kräften.

SPORT

Sport gehört für mich ganz selbstverständlich zum Leben.

Man sieht es mir vielleicht nicht auf den ersten Blick an – aber Sport begleitet mich schon mein ganzes Leben. Seit 1986 spiele ich durchgehend Tischtennis. Dieser Sport hat mich über Jahrzehnte geprägt und ist bis heute ein wichtiger Ausgleich zum beruflichen Alltag.

Im WM-Jahr 2006 habe ich zusätzlich mit dem Golfspielen begonnen und diesen Sport eine Zeit lang sehr intensiv betrieben. Heute fehlt mir dafür leider oft die Zeit, aber gelegentlich drehe ich mit Freunden und Kollegen noch eine Runde über den Golfplatz in Mardorf. Für mich sind Tischtennis und Golf die zwei schönsten Ballsportarten der Welt.

Daneben spiele ich – wenn sich die Gelegenheit ergibt – auch gerne Tennis. Und ich bin ein begeisterter E-Bike-Fahrer: In den vergangenen zwei Jahren bin ich mehr als 3.000 Kilometer mit dem E-Bike durch den Landkreis Nienburg gefahren und habe dabei viele Orte und Landschaften neu entdeckt.

Sport bedeutet für mich Bewegung, Ausgleich und Begegnung mit anderen Menschen – Werte, die auch weit über den Sport hinaus wichtig sind.

E-MOBILITÄT

Elektromobilität begeistert mich.

Seit 2021 fahre ich elektrisch – und ehrlich gesagt: Ich möchte nichts anderes mehr fahren. Wer einmal längere Zeit mit einem Elektroauto unterwegs war, weiß, wie viel Spaß diese Art der Fortbewegung machen kann: leise, kraftvoll und technisch faszinierend.

Elektroautos sind einfach eine großartige Entwicklung. Die Kombination aus Fahrspaß, moderner Technik und effizienter Mobilität hat mich überzeugt.

Meine Begeisterung für Elektromobilität beschränkt sich aber nicht nur auf das eigene Auto. Damit Elektromobilität im Alltag wirklich funktioniert, braucht es eine verlässliche und gut ausgebaute Ladeinfrastruktur. Deshalb möchte ich mich auch dafür einsetzen, dass die Lademöglichkeiten in der Samtgemeinde weiter verbessert werden – für Bürgerinnen und Bürger, Pendlerinnen und Pendler sowie Gäste unserer Region.

Denn moderne Mobilität endet nicht beim Fahrzeug – sie beginnt bei der Infrastruktur.

STAR TREK

Star Trek – und die Idee einer besseren Zukunft

Ich gebe es gerne zu: Ich bin ein Star-Trek-Fan. Meine Begeisterung begann mit Star Trek: The Next Generation und Captain Jean-Luc Picard. Mich faszinieren dabei sowohl die Geschichten als auch die Technik, die Visionen und die Ideen hinter diesem Universum.

Star Trek erzählt von einer Zukunft, in der die Menschheit viele ihrer großen Probleme überwunden hat: Konflikte werden durch Dialog gelöst, Wissen und Neugier treiben die Gesellschaft voran, und Zusammenarbeit steht über Konkurrenz. Diese Vorstellung einer offenen, aufgeklärten und solidarischen Gesellschaft hat mich immer beeindruckt.

Natürlich leben wir nicht im 24. Jahrhundert. Aber die Idee, dass Fortschritt möglich ist, dass Menschen gemeinsam Lösungen finden können und dass Vernunft, Respekt und Zusammenarbeit eine Gesellschaft voranbringen – diese Gedanken finde ich sehr inspirierend.

Und für alle, die sich ein bisschen im Star-Trek-Universum auskennen: Auch wenn meine Begeisterung mit TNGbegonnen hat, ist meine Lieblingsserie tatsächlich Star Trek: Deep Space Nine.

Ein bisschen Zukunftsoptimismus – und die Faszination für Technik und Entdeckungen – schaden schließlich auch im echten Leben nicht.